Kultur·9. April 2026·2 Min. Lesezeit

Aus der Box heraus: wie wir arbeiten

Produktentscheidungen treffen wir in Filialen und Servicecentern, nicht im Besprechungsraum. Deshalb geht bei uns jede und jeder ins Feld.

inntheboxGründerteam

Bevor wir eine Funktion entwerfen, verbringen wir einen Tag neben der Person, die sie nutzen wird — das ist bei uns Regel. Ein Bildschirm, der ohne Kenntnis des Tempos an der Kasse, der Morgenroutine der Filialleitung oder der immer gleichen Frage im Servicecenter entsteht, sieht auf dem Papier richtig aus und bremst im Alltag.

Kleine Teams, kurze Wege

Produkt, Entwicklung und Feldteams sitzen bei uns an einem Tisch, nicht auf getrennten Etagen. Je kürzer der Weg zwischen einem Kundenfeedback und dem Code, der daraus wird, desto ehrlicher bleibt das Produkt.

Ein Produkt wird an dem Tag gut, an dem es der Person im Feld die Arbeit erleichtert — nicht an dem Tag, an dem es in der Demo gut aussieht.

Darauf achten wir auch beim Einstellen: weniger darauf, welche Technologien jemand benutzt hat, mehr darauf, wie neugierig die Person auf die Arbeit der anderen ist. Programmieren beizubringen ist leichter, als Neugier beizubringen.

Der wöchentliche Rhythmus

Wir beginnen die Woche mit Notizen aus dem Feld: Welche Kundin konnte letzte Woche etwas nicht fragen, welcher Bildschirm hat wen ausgebremst. Diese Notizen gehen direkt in die Roadmap und warten nicht in einer separaten Wunschliste. Freitags zeigen wir etwas, das funktioniert, und sei es klein — einen Bildschirm, keine Folie.

Zu Remote- oder Büroarbeit haben wir keine strenge Regel; unsere einzige Regel lautet: Wer eine Arbeit macht, hat gesehen, für wen sie ist. Code von jemandem, der einmal im Laden stand und die Kasse beobachtet hat, ist anders als Code von jemandem, der das nie getan hat.

Das könnte Sie auch interessieren

Lassen Sie uns Ihr Konzept gemeinsam entwerfen

Sprechen Sie mit unserem Team